Ein Welpe kommt

Zu aller erst sollten Sie sich Gedanken machen, wie Sie leben und was Ihr Hund später alles können sollte um sich in die Familie problemlos zu integrieren.

Denn die Erziehung des Welpen beginnt direkt nach der Übernahme beim Züchter. 

Was für die Welpenkäufer ein wunderschönes Ereignis ist, ist für den kleinen Hund eine Katastrophe. Weg von Mama und Geschwistern, ab in die große weite Welt. Die neuen Besitzer sollten es dem Welpen mit viel Einfühlungsvermögen und Konsequenz so leicht wie möglich machen

  

Bei Ankunft ist es ratsam, dem Welpen nur diesen Platz anzubieten. 
 

Der Welpe erhält so enorme Sicherheit und weiß von Anfang an, wo er im für ihn fremden Territorium hingehört.

 

 

Ein junger Hund benötigt ca. 16 Stunden Schlaf am Tag.

 

Diese Ruhephasen sollten sie dem Hund unbedingt zugestehen. In dieser Zeit sollte der Welpe auf seinem Platz liegen und alle Familienmitglieder sollten den Hund in ruhe lassen.

 
In den ersten 2 Wochen sollten sich nur die Familienmitglieder mit dem Hund beschäftigen.
Bedenken sie, er muss Sie erstmal kennen lernen, Besucher, oder ständig wechselnde Personen im neuen Heim des Welpen verunsichern ihn und hemmen den Eingewöhnungsprozess.
 
Ein Welpe macht in der Regel immer dann sein Geschäft, wenn er die Aktivitäten wechselt. Das heißt, nach dem schlafen, nach dem fressen, nach dem spielen. Je mehr sie darauf achten und den Welpen direkt danach auf eine Wiese setzen umso schneller wird ihr neuer Freund stubenrein.
Sollte doch mal etwas daneben gehen, bestrafen sie den Hund nicht, sondern machen das Maleur kommentarlos weg und setzten den Welpen dann raus.
Sollten sie den Hund Inflagrantie erwischen nehmen sie ihn direkt auf und bringen ihn nach draußen auf die Wiese. Wenn er dort sein Werk vollendet hat loben sie den kleinen Hund ausgiebig.
 
 
Lassen Sie den Welpen die ersten Nächte nicht alleine schlafen. Bedenken Sie immer, für ihn ist das Ereignis nicht so schön wie für Sie.
 
Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder nehmen Sie den Welpen mit seinem Platz in Ihr Schlafzimmer auf oder Sie schlafen im Wohnzimmer neben ihrem neuen Freund.
 
Sie werden bemerken, wenn der Hund sich eingewöhnt hat und er alleine gelassen werden kann.
 
Nehmen Sie sich viel Zeit für den neuen Kumpel. Sollten Sie eine Hundeschule besuchen, achten Sie genau darauf in welche Hände Sie sich begeben.
 

Unkontrollierter Artgenossenkontakt ist für den neuen Freund eher schädlich statt förderlich.
 
Kinder dürfen natürlich in die Hundeerziehung einbezogen werden, aber das Kommando haben Sie. D.h. Sie bestimmen, wann mit dem Hund gespielt werden darf. Hunde und Kinder sollten prinzipiell niemals unbeaufsichtigt miteinander spielen. Kinder dürfen den Hund niemals maßregeln, er muss deren Anweisungen nicht befolgen. Anweisungen zu geben und für Ordnung zu sorgen, ist allein Ihre Aufgabe.
 
Erklären Sie Ihrem Hund Ihre Welt.

 

 


© by Lydia Schwarz
 

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